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Gesundheit und Ernaehrung

Hier finden Sie kurzweilige Video-Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Gesundheit.

 

Alle Vorträge zusammen bieten ein sehr anschauliches Fundament, dass sich mit einer sinnvollen und natürlichen Ernährungsweise an der Ganzheitlichkeit des Lebens orientiert, die zwangsläufig zu mehr Gesundheit führen muss.

 

Hier bekommen Sie Werkzeuge in Form von fundiertem Wissen an die Hand, mit dem Sie Ihre Gesundheit durch eine hochwertige Ernährung positiv beeinflussen können. In der Konsequenz kann das zu einem veränderten Bewusstsein und damit zu einem glücklicheren und längeren Leben führen.

 

Das finden Sie hier:

1. Ernährung neu entdecken - ein alternativer Lebensstil

2. Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln - kleine Ursache, große Wirkung

3. Alternativer Lebensstil mit vielen Rezepten

4. Risikofaktor Milch - ein Mythos zerbricht

5. Heilung durch Pflanzen - sekundäre Pflanzenheilstoffe

6. Fleischprodukte auf dem Prüfstand

7. Bekannte Ursachen für degenerative Krankheiten - Herz, Kreislauf, Osteoporose

 

Ernährung neu entdecken - ein alternativer Lebensstil

 

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Zusatzstoffe - kleine Ursache, große Wirkung

 

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Alternativer Lebensstil mit vielen Rezepten

 

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Risikofaktor Milch - ein Mythos zerbricht

 

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Heilung durch Pflanzen - sekundäre Pflanzenheilstoffe

 

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Fleischprodukte auf dem Prüfstand

 

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Bekannte Ursachen für degenerative Krankheiten - Herz, Kreislauf, Osteoporose

 

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Speiseöle und Speisefette

goldgelbe Kugel als Synonym fuer gutes Oel auf ideewww.deEs gibt einfach ungesättigte Öle, mehrfach ungesättigte Öle und gesättigte Öle. Aber welche sind die richtigen zum Kochen, für Salate und auch noch gesund für den menschlichen Körper?

 

Auf diese und ähnliche Fragen werden hier Antworten gesucht, die einen guten Kompromiss in der Ernährung bieten. Die Lebensmittel-Industrie folgt auch hier, leider wie so oft, lieber dem finanziellen Profit als der Wahrheit.

 

Aus Studien ist bekannt, dass in den südlichen Regionen von Italien, Griechenland oder Spanien die Menschen weniger Artheriosklerose und damit bessere Blutgefäße und weniger Herzinfarkte haben.

 

Könnte es sein, dass dort in der mediterranen Küche vielleicht die gesünderen Speiseöle und Fette verwendet werden?

 

Das finden Sie hier:

1. Video: Die ganze fette Wahrheit über Öle und Fette

2. Die Cholesterinwerte HDL und LDL

3. Einfach ungesättigte Fettsäuren

4. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

5. Das Verhältnis Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren

6. Sinnvoller Einsatz von Öl und Fett in der Ernährung

 

 

Die ganz fette Wahrheit über Öle und Fette

 

 

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Die Cholesterinwerte HDL und LDL

Es gibt das Gesamt-Cholesterin, HDL und LDL. Lange Zeit wurde nur das Gesamt-Cholesterin im Blut bestimmt, weil die direkte Messung der verschiedenen Lipoproteine (HDL und LDL) zu aufwändig war. Das hat sich mittlerweile durch die Entwicklung besserer Technik geändert, denn der Gesamtwert des Cholesterins im Blut gilt als nicht sehr aussagekräftig.

 

Das HDL wird allgemein als 'gutes Cholesterin' bezeichnet, weil es für den Abtransport der schädlichen Ablagerungen, auch Plaques genannt, sorgt. Es transportiert Cholesterin vom Gewebe zur Leber, wodurch sich weniger Plaques bilden können. Dadurch können die Gefäße besser vor Arteriosklerose, also Ablagerungen von Plaques, geschützt werden.

 

Das LDL wird allgemein das 'böse Cholesterin' genannt, weil es dem Transport von Cholesterin von der Leber in das Gewebe dient. Demzufolge soll es die Plaques verstärkt zu den Gefässen tranportieren, wo diese im Laufe der Jahre zu Gefässverhärtungen, also Arteriosklerose, führen sollen. Im Volksmund auch das Verkalken der Gefässe genannt, beeinträchtigt diese die Elastizität der Gefässe. Dadurch wird der Transport des Blutes behindert und bei starker Arteriosklerose sogar unterbrochen.

 

Das Verhältnis von HDL zu LDL im Blut lässt eine relative gesundheitliche Aussage über den Cholesterinspiegel zu. Als Beispiel gehen wir hier mal ganz allgemein von den Optimalwerten aus. Das bedeutet HDL ist idealerweise grösser >60 mg/dl und LDL optimalerweise kleiner <100 mg/dl. Wenn wir nun die beiden Werte durcheinander teilen, ergibt sich folgendes Rechenbeispiel:

 

  • LDL 100 : HDL 60 = 1,7 : 1

 

Der angenommene Idealfall für das Verhältnis von HDL zu LDL ist also 2 : 1. Das ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss, weil die Gesundheit des Menschen auch noch von vielen anderen Faktoren abhängig ist. Und mit Idealwerten ist das halt auch immer so eine Sache, sie sollten zwar immer angestrebt werden, aber im wirklichen Leben ist, wie so oft, der Weg das Ziel...

 

 

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Die einfach ungesättigten Fettsäuren

Die einfach ungesättigten Fettsäuren senken also nur das 'böse' LDL-Cholesterin, jenes Cholesterin das für die Ablagerungen in den Blutgefäßen verantwortlich ist. Dadurch hebt sich das Verhältnis von HDL zu LDL im Blutserum positiv an.

 

Die Membranen der Zellen des menschlichen Körpers brauchen einfach ungesättigte Fettsäuren, um zu funktionieren. Schließlich haben sie die Aufgabe das Zellinnere vor schädlichen Stoffen von Aussen zu schützen.

 

Das tun sie, indem sie geschmeidig dafür sorgen, dass alles was größer als 1/1o.ooo Gramm ist, draussen bleibt. Und für diese Geschmeidigkeit brauchen sie einfach ungesättigte Fettsäuren. Diese kommen reichlich und das ist ganz wichtig, im richtigen Verhältnis in Rapsöl und Olivenöl vor, aber dazu später mehr.

 

Avocados, Nüsse und Oliven haben sehr viel davon, und sollte man zu Übergewicht neigen, ist es ratsam diese in Maßen zu genießen, denn sie sind auch sehr kalorienreich. Faustformel: Jeden Tag eine kleine Hand voll Nüsse verzehren reicht im Regelfall aus, um den Bedarf des Körpers an einfach ungesättigten Fettsäuren abzudecken.

 

Für einen hohen Cholesterinspiegel sind dagegen die gesättigten Fettsäuren zuständig und darum sollte man diese tunlichst vermeiden. Sie erhöhen das Risiko der Gefässverkalkung und damit auch das Risiko von Herz-Kreislauf Erkrankungen durch Ablagerungen in den Blutbahnen. Man findet die gesättigten Fettsäuren an erster Stelle in Produkten die vom Tier stammen.

 

Dazu zählen vornehmlich Fleisch, Wurst, Milch, Butter, Käse, Joghurt usw. Aber auch Fertiggerichte und Fast-Food gehören dazu, wie man dem Kleingedruckten jederzeit schnell entnehmen kann. Aus Studien ist bekannt, dass es in dieser Hinsicht gesünder sein kann, seltener Produkte tierischer Herkunft auf der Speisekarte zu finden.

 

Bei versteckten Tierprodukten ist es da schon ein wenig schwieriger, diese zu entdecken. Der Tipp: Eine große Hilfe kann dabei das Internet sein. Hier findet man sehr schnell die Aufschlüsselung der E-Nummern und was sich dahinter verbirgt. Diese Liste kann man sich ggf. auch ausdrucken und beim Einkauf mitnehmen. Und man wird erstaunt feststellen, dass man das meiste so schon nach kürzester Zeit im Kopf hat.

 

Unbekannte Stoffe, wie z.B. Gelatine, Glutamate, Fette und dergleichen kann man einfach ergoogeln, um der Wahrheit ein Stück weit näher zu kommen. Nach und nach wird sich auf diese Weise der geistige Horizont ganzheitlich erweitern und sich eine bewusstere und damit auch gesündere Ernährung manifestieren.

 

 

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Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren senken leider nur das gesamte Cholesterin, also das 'böse' LDL und auch das 'gute' HDL. Damit bleibt das Verhältnis von HDL zu LDL im Blutserum, und damit leider auch die Problematik der Arterienverkalkung der Gefäße, gleich.

 

Die essentiellen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren können nicht vom Körper produziert werden, was bedeutet, dass sie mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Dabei ist es wichtig, und jetzt schließt sich der Kreis, in welchem Verhältnis sie dem Körper zugeführt werden.

 

Wird das Verhältnis der beiden jedoch zu Gunsten des 'guten' HDL verändert, so wie es die einfach ungesättigten Fettsäuren tun, hat dies unmittelbar zur Folge, dass die schädlichen Ablagerungen in den Blutgefäßen verringert werden können.

 

 

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Das Verhältnis Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren

Das richtige Verhältnis der Ω3 zu Ω6 Fettsäuren ist sehr wichtig. Es wird allgemein als gesund angesehen, wenn das Verhältnis von Ωmega-3 zu Ωmega-6 Fettsäuren im Bereich von 1 : 4 bis 1 : 1 liegt.

 

In Salaten kann man gutes Öl mit dem richtigen Verhältnis von Ω3 und Ω6 verwenden. Natürlich sollte es kaltgepresst, nativ, extra und Bio-Qualität zur Verfügung stehen. Hochwertige Öle sind immer lichtgeschützt in dunklen Glasflaschen erhältlich und sollten nicht über 25°C gelagert werden.  Zwei Beispiele für hochwertige Öle:

 

  • Olivenöl, Verhältnis Ωmega 3 : Ωmega 6 = 1 : 1
  • Rapsöl, Verhältnis Ωmega 3 : Ωmega 6 = 1 : 2

 

Die Liste ist natürlich nicht vollständig und die tatsächliche Qualität des Öles muss jeder vor Ort beim Händler seines Vertrauens selbst herausfinden.

 

Im nächsten Kapitel geht es abschließend darum, wie Öl sinnvoll für die Gesundheit in der Küche eingesetzt werden könnte.

 

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Der sinnvolle Einsatz von Öl und Fett in der Ernährung

Der richtige Gebrauch von Ölen und Fetten in der Küche ist also sehr wichtig für die Gesundheit, wie wir oben festellen konnten. Der Optimalfall wäre nun, Speisen nicht mit erhitztem Öl zu garen, sondern, wie beim Salat auch, sie hinterher mit gutem Öl zu verfeinern. Dabei blieben die wertvollen Inhaltsstoffe des Öles komplett erhalten.

 

Da nun aber, in der heutigen Zeit ganz besonders Fleischgerichte gerne in der Pfanne gebraten werden, macht dies die Verwendung von Öl notwendig. Betrachtet man es genau, so fällt einem schnell auf, dass diese Herausforderung im Grunde nur in Zusammenhang mit einer Bratpfanne auftritt. Ohne Bratpfanne keine Ölproblematik, aber auch keine:

 

  • Schnitzel, Frikadellen, Steaks, Bratwurst usw.
  • Pfannkuchen, Spiegelei und ähnliches
  • Schnell- und Fertiggerichte

 

Zwei Faktoren gibt es beim Erhitzen von Öl zu beachten:

Erhitzt man ungesättigte Fettsäuren in Form von Öl beim braten auf mehr als 120°C, so beginnen die Moleküle der CIS-Fettsäuren sich in schädliche Transfette umzuwandeln.

 

Erhitzt man Eiweiß-Bausteine, wie sie in Lebewesen als Aminosäuren-Verbindungen, aber auch in Pflanzen, also Gemüse, Getreide, Salat und Obst vorkommen, über 42°C so sterben die meisten Proteine nach kurzer Zeit ab. In der Microwelle passiert das schon nach wenigen Sekunden!

 

Beim Menschen weiß man ja schließlich auch, dass hohes Fieber über 42°C schnell zum Tode führen kann, weil dabei die so wichtigen Eiweißbausteine (Aminosäuren) verbrennen. Diese sind es nämlich, die schlussendlich den Organismus über das phantastische System der Ganzheitlichkeit der Natur, am Leben erhalten und steuern.

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Fazit:

Gutes Öl ist kalt gepresst und sehr schonend ohne jede Erwärmung gewonnen. Weil es lichtempfindlich ist, findet man es auch in dunklen Flaschen und Zuhause sollten Sie es lichtgeschützt im verschlossenen Schrank aufbewahren. Bevorzugen Sie immer Bioqualität.

 

Stellen Sie das gute Öl in den Sommermonaten ggf. in den Kühlschrank, denn über 25°C sollte es nicht gelagert werden. Sollte es dort flockig werden, so macht das nichts. Mit zunehmender Temperatur lösen sich die Flocken rasch wieder auf.

 

Gutes Öl riecht mild. Öle werden übrigens erst bei Raumtemperatur flüssig. Kokosöl erst ab einer Raumtemperatur von 25°C. Rapsöl muss mild nach Raps riechen, Olivenöl nach Oliven, Kokosöl nach Kokosnuss. Meiden Sie Öle die geruchlos sind und in Plastik-Flaschen angeboten werden.

 

Am besten wäre es, Öl erst nach dem Braten in der Pfanne auf die Speisen zu geben. Dann erhält man all die guten Inhaltsstoffe des wertvollen Öles, die dem Körper so gut tun und er ja auch so dringend benötigt.

 

Ein paar Regeln:

  • Benutzen sie beim Braten immer so wenig Öl wie möglich.
  • Erhitzen Sie die Pfanne so wenig wie möglich. Probieren Sie das mal aus, braten Sie dafür lieber etwas länger, bis die Speisen gar sind.
  • Benutzen Sie Rapsöl nur für Salate, weil es einen sehr niedrigen Rauchpunkt hat.
  • Benutzen Sie Kokosöl zum Braten, es hat einen höheren Rauchpunkt, aber trotzdem so wenig wie möglich erhitzen.
  • Braten Sie auch mit Olivenöl sehr sparsam.

 

 

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Bio Anbau Unterschiede

Der biologische Anbau in der Landwirtschaft unterteil sich hauptsächlich in drei verschiedene Gruppen. Die rein biologische, die biologisch-dynamische und die biologisch-organische Gruppe des Anbaus.

 

Nachfolgend werden diese hier kurz vorgestellt und die wesentlichen Unterschiede zur konventionellen Landwirtschaft deutlich gemacht.

 

Das finden Sie hier:

1. Der rein biologische Anbau

2. Der biologisch-dynamische Anbau

3. Der biologisch-organische Anbau

 

 

Der rein biologsche Anbau

Die rein biologische Landwirtschaft geht davon aus, dass Lebensmittel so natürlich wie möglich, am besten nach dem Vorbild der Natur, wachsen sollten. Damit sind sie verständlicher Weise auch am einfachsten vom menschlichen Körper zu verstoffwechseln und zu verwerten.

 

Diese Art des Anbaus vermeidet, was mit dem gesunden Menschenverstand betrachtet eine Selbstverständlichkeit sein sollte, alle unnötigen Umweltbelastungen. Dabei beachtet sie auch die Fruchtfolge, die das Auslaugen der Böden verhindert. Es bedeutet, das frühestens alle 5 Jahre die gleiche Pflanze angebaut werden darf.

 

Pestizide, damit sind die modernen Pflanzenschutzmittel gemeint, kommen im Bio-Anbau ganz bewusst nicht vor. Natürlich wird auch kein Kunstdünger eingesetzt, denn es ist davon auszugehen, dass dieser letztendlich auf dem Teller des Endverbrauchers landet.

 

Klar, höre ich Sie sagen, dass sind doch nur so geringe Mengen... Ja, aber steter Tropfen höhlt den Stein und jeden Tag ein bisschen, summiert sich nach ein paar Jahren oder Jahrzehnten zu einer unerwarteten Menge.

 

Mittlerweile weis man, dass Pestizide und Kunstdünger nicht nur den menschlichen Organismus schädigen und krank machen. Darin ist wohl auch der Grund zu finden, warum man erfreulicherweise schon seit geraumer Zeit verstärkt zum biologischen Anbau zurückkehrt.

 

Zusammenfassend kann man also feststellen, das beim rein biologischen Anbau folgendes beachtet wird:

 

  • Es werden keine Pestizide (moderne Pflanzenschutzmittel) eingesetzt
  • Es wird kein Kunstdünger verwendet
  • Umweltbelastungen werden so gut es geht vermieden
  • Um das Auslaugen der Böden zu verhindern wird frühestens alle 5 Jahre die gleiche Frucht angebaut
  • Es wird traditionell gepflügt, also die Erde umgeworfen (dazu später mehr)

 

Ausser dem Pflügen werden uns diese Regeln immer wieder begegnen, denn sie sind die Basis der biologischen Landwirtschaft und weltweit bekannt.

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Der biologisch-dynamische Anbau

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft hat neben den Regeln des biologischen Anbaus, die anthroposophische Lehre Rudolf Steiners zur Grundlage.

 

Als Anthroposophie wird eine von Rudolf Steiner (1861-1925) begründete, weltweit vertretene spirituelle Weltanschauung bezeichtnet. Ihr erklärtes Ziel ist es, den Menschen in seiner Beziehung zum Übersinnlichen zu betrachten.

 

Die Anthroposophie verbindet dabei Elemente des deutschen Idealismus, der Weltanschauung Goethes, der Gnosis, fernöstlicher Lehren sowie der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse ihrer Zeit. Sie versteht sich nicht nur als Lehre, sondern auch als eine Methode, eigenständige Forschung in der übersinnlichen Welt zu betreiben. [aus wikipedia.org/wiki/Anthroposophie]

 

Fazit:

  • Es werden keine Pestizide (moderne Pflanzenschutzmittel) eingesetzt
  • Es wird kein Kunstdünger verwendet
  • Umweltbelastungen werden so gut es geht vermieden
  • Um das Auslaugen der Böden zu verhindern wird frühestens alle 5 Jahre die gleiche Frucht angebaut
  • Auch hier wird traditionell gepflügt, also die Erde umgeworfen (dazu später mehr)

 

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Der biologisch-organische Anbau

Die biologisch-organische Landwirtschaft beachtet neben den oben erwähnten Regeln, die aeroben und anaeroben Bakterien in den Erdschichten. Damit unterscheidet sie sich grundlegend vom herkömmlichen Bioanbau.

 

Hierbei wird der Acker nicht mehr traditionell gepflügt, damit die natürliche Flora des Bodens nicht beschädigt wird. Denn beim Pflügen werden die aeroben Bakterien (Sauerstoff benötigende Bakterien in der oberen Schicht der Erde) sowie die anaeroben Bakterien (Stickstoff benötigende Bakterien in der unteren Schicht der Erde) gleichermaßen abgetötet.

 

Beim traditionellen Pflügen wird ja bekanntermassen, die Erde mit dem Pflug gewendet und dabei umgeworfen, wobei die obere und die untere Schicht der Erde ihren Platz tauschen.

 

Dadurch tritt der oben beschriebene Effekt ein, der die natürliche Flora des Bodens stark schädigt. Stattdessen wird im bio-organischen Landbau die obere Schicht des Ackers nur gelockert.

 

Fazit:

  • Es werden keine Pestizide (moderne Pflanzenschutzmittel) eingesetzt
  • Es wird kein Kunstdünger verwendet
  • Umweltbelastungen werden so gut es geht vermieden
  • Um das Auslaugen der Böden zu verhindern wird frühestens alle 5 Jahre die gleiche Frucht angebaut
  • Anstatt zu pflügen wird nur die oberste Schicht der Erde gelockert, wodurch die natürliche Flora des Bodens erhalten bleibt

 

Als Nebeneffekt entsteht ein organischer Acker aus weicher Erde, der das Aussäen erheblich erleichtert und auch wesentlich weniger bis garkeinen Dünger benötigt. Man kann sich ohne viel Aufwand vorstellen, dass so natürlich gewachsene Lebensmittel letztendlich auch wesentlich gesünder für den Menschen sein müssen.

 

 

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Kleines Saatgut-Lexikon

Das kleine Saatgut-Lexikon zeigt auf, welche Unterschiede zwischen Samenfesten Sorten, Hybridsorten und CMS-Hybriden bestehen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.

 

Der Bauer vergangener Zeiten bestellte sein Land im Einklang mit der Natur. Was er durch säen und ernten im Laufe der Jahreszeiten auf seinem Acker erwirtschaftete, gereichte ihm für seinen Lebensunterhalt.

 

Es gab eine Faustregel, die besagte, dass es vernünftig wäre, ein Drittel der Ernte als Saatgutvorrat für das nächste Jahr zurück zu behalten. Viele Jahrhunderte, ja man möchte Jahrtausende sagen, ging alles seinen gewohnten Lauf im Fluss der Jahreszeiten. Bis der Mensch die Gier entdeckte und mit der Gier kamen die Saatgut-Monopolisten....

 

Saatgut-Monopolisten, z.B. Monsanto, Bayer, Syngenta u.A., haben im Laufe der Zeit ihr Monopol derart ausgebaut, dass es für den normalen Bauern nicht mehr möglich ist, von seiner Ernte einen Teil als Saatgut für das kommende Jahr zu nutzen.

 

Warum das so ist erfahren Sie hier:

(aus Schrot & Korn 03/2014/S.105)

 

1. Samenfeste Sorten

2. Hybrid-Sorten

3. CMS-Hybrid-Sorten

4. Parboiled Reis - die positive Ausnahme

 

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Samenfeste Sorten

Samenfeste Sorten sind gesunde Pflanzen, die ihre Eigenschaften weitgehend an die Nachkommen weitergeben. Sie sind von der Manipulation durch den Menschen verschont geblieben und daher die beste und auch gesündeste Form der Ernährung für den Zweibeiner.

 

Diese Sorte ist leider auch die einzige Sorte, die zur Nachzucht geeignet ist, d.h. der Bauer kann 1/3 der Ernte zur Aussaat für das nächste Jahr zurückhalten. Der ganz natürliche Kreislauf von säen und ernten, so wie ihn die Mutter Natur seit Urzeiten für die Erde vorgesehen hat.

 

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Hybrid-Sorten

Hybridsorten bedeutet, dass bei den Elternlinien gewünschte Eigenschaften durch Inzucht erziehlt werden. Die Kreuzung solcher Inzucht-Linien ergibt Hybrid-Saatgut.

 

Die daraus wachsenden Pflanzen sind besonders ertragreich und die Früchte einheitlich. Diese Eigenschaften werden nicht weitergegeben. Darum sind sie zur Nachzucht ungeeignet.

 

Fazit: Der Bauer muss bei dieser Sorte jedes Jahr den Samen neu einkaufen, natürlich bei den Saatgut-Monopolisten. Das bedeutet auch, das der Landwirt nicht mehr von seiner Arbeit leben kann, weil er abhängig von den Preisen der Saatgutlobby, seine Aussaat nicht mehr selbst bestimmen kann.

 

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CMS-Hybrid-Sorten

CMS-Hybrid Sorten bedeutet, dass mit Hilfe der Zellfusion, das ist eine gentechnologische Methode, die Pollen der Mutterlinien unfruchtbar gemacht werden. Damit kann sich die Pflanze nicht mehr selbst bestäuben. Das erleichtert zwar die Hybridzucht, aber zur Nachzucht ist diese Sorte leider auch nicht geeignet.

 

Fazit: Auch hier muss jedes Jahr neues Saatgut gekauft werden. Die Einzigen, wie sollte es auch anders sein, die daran kräftig verdienen, sind die Monopolisten.

 

Leider ist es hier wie so oft auch so, dass jedesmal wenn der Mensch Gott spielt, gravierende Nachteile für den Endkunden auftreten. Es ist oft der Fall, das durch solche Manipulationen eine steigende Anzahl von Allergien und Unverträglichkeiten auftreten.

 

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Parboiled Reis - die positive Ausnahme

Parboiled Reis ist eine der seltenen Ausnahmen bei der sich der Eingriff des Menschen in den Ablauf der Natur relativ positiv bemerkbar macht. Darum findet sie hier auch Erwähnung.

 

Beim Reis befinden sich ein grosser Teil der Mineralstoffe und Spurenelemente in den Randschichten des Reiskorns. Wird dieses nun geschält, so gehen dadurch natürlich ein größer Teil der Inhaltsstoffe leider verloren.

 

Das Parboiled-Prinzip: Zuerst wird der ungeschälte Reis eingeweicht und gedämpft. Dadurch werden 80% der in den Randschichten vorhandenen Mineralstoffe und Spurenelemente in das Innere des Reiskorns befördert.

 

Erst dann wird der Reis geschält. Clever oder.... ?

 

Übrigens:

  • Reis sollte man beim leisen Kochen nicht umrühren, es sei denn, man mag klebrigen, pampigen Reis.
  • Bohnen und Reis sind nahrhaft und passen sehr gut zusammen und sollte regelmäßig in kleinen Mengen gegessen werden.
  • Wenn man Reis und Bohnen 24h einweicht, reduziert sich dadurch die Phytinsäure. Phytinsäure bindet Mineralien an sich und mindert damit die Verwertbarkeit für den Menschen.
  • Grünkern ist unreif geernteter Dinkel und mit Hitze getrocknet. Damit verliert er seine Keimfähigkeit und ist auch keine 'Rohkost' mehr.
  • Holistisch (ganzheitlich) betrachtet, ist es für den Menschen notwendig täglich 0,75 Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen.

 

 

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Das Wasser der Erde

Wasserspritzer als Sinnbild fuer das Wasser dieser Welt auf ideewww.deUnser Wasser hier auf dieser wunderschönen Erde kommt nicht von irgendwoher und wird auch nicht regelmäßig erneuert.

 

Es kommt auch nicht vom Saturn oder irgendeinem anderen Planeten aus irgendeinem Neben-Universum einer anderen Galaxie dieses Universums.

 

Das Wasser der Erde ist seit Urzeiten das gleiche lebenspendende und kostbare Nass, dass in einem ganz bestimmten Kreislauf innerhalb des Planeten, den wir Erde nennen, zirkuliert. Die Menge verändert sich dabei nicht, nur der Aggregat-Zustand [fest (Eis), flüssig (Wasser), gasförmig (Dampf)] ändert sich systematisch.

 

Die Zeitreise des Wassers

 

Kompass und Uhr als Symbol fuer eine Zeitreise auf ideewww.deLassen Sie uns in Gedanken ein wenig den Spuren des Wassers durch Zeit und Raum folgen und die fantastische Welt der Natur in einem etwas anderen Licht näher betrachten. Auf dieser Reise werden Sie verblüffende Gedanken und Situationen kennenlernen, die Sie, weit ab vom täglichen Einerlei, in eine Welt entführen werden, von der Sie schon immer intuitiv gewusst haben, dass es sie gibt.

 

Gleichzeitig haben Sie aller Wahrscheinlichkeit nach, dieses faszinierende Zusammenspiel der Natur noch nie bewusst vor ihrem geistigen Auge betrachtet.

 

Diese Zeit-Reise lässt sich in jedem der Augenblicke beginnen, in der die Erde jemals bestanden hat. Wir wollen in der Zeit des alten Roms beginnen, und dieser Zeitpunkt ist zufällig gewählt. Zufällig deshalb, weil im Laufe der Reise erkennbar wird, dass es weder um eine bestimmte Zeit, einen bestimmten Ort, noch um eine bestimmte Persönlichkeit gehen soll. Aber dazu später mehr.

 

...zeitnah geht's weiter...

 

 

 

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